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Bund Naturschutz - Kreisgruppe Weilheim-Schongau

Willkommen bei der Kreisgruppe Weilheim-Schongau

Auf diesen Seiten wollen wir Sie über die Arbeit der BN-Kreisgruppe Weilheim-Schongau informieren.

 

JHV der OG Peiting vorverlegt

Wegen der Schatzsuche der Ortsgruppe Hohenpeißenberg am 19.5. um 16.00 Uhr wurde die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Peiting am selben Tag von 15.00 Uhr auf 14.00 Uhr vorverlegt.

  

Sonntagsspaziergänge um den Auerberg

Botanischer Sonntagsspaziergang zu den Frühlingsblühern in der Feuersteinschlucht

Termin: 22. April 2012 um 14:30 Uhr bis ca. 16 Uhr

Treffpunkt: Bernbeuren, Auerbergstraße, Ortsausgangsschild, Parkplatz am Löschweiher

Die Biologinnen Barbara Zach und Miriam Gerhardt werden ab April ein Mal im Monat die Pflanzen rund um den Auerberg bestimmen. Wer Lust hat auf einen Sonntagsspaziergang und dabei mehr über die Pflanzen unserer Gegend erfahren möchte ist herzlich eingeladen, mitzukommen.

Die nächsten Spaziergänge zu weiteren Zielen sind geplant für: 6. Mai, 3. Juni, 8. Juli, 12. August, 16. September und 7. Oktober.

Ansprechpartner: Barbara Zach, Tel. 08860/921452, zach(at)uni-hohenheim.de

 

Amphibien wandern wieder

Die Amphibienwanderzeit hat wieder begonnen. In den nächsten Wochen verlassen die Kröten, Frösche und Molche ihre Winterquartiere an geschützten Stellen, um die nächstgelegenen Laichgewässer aufzusuchen. Damit sie hierbei nicht in großer Zahl dem Straßenverkehr zum Opfer fallen, führt der Bund Naturschutz seit vielen Jahren an mehreren Gewässern im Landkreis Sammelaktionen durch, um die Amphibien sicher über vielbefahrene Straßen zu bringen. Schwerpunkte der Sammeltätigkeit sind hierbei der Zellsee und der Haarsee mit mehreren Tausend wandernden Fröschen und Kröten. Die entsprechenden Streckenabschnitte sind mit Hinweisschildern für den Autoverkehr kenntlich gemacht. Allgemeine Hinweise zum Amphibienschutz an Bayerns Straßen finden Sie unter http://amphibien.bund-naturschutz.de/

 

Nationalpark Ammergebirge

Im November 2011 hat sich in Füssen der Förderverein Nationalpark Ammergebirge gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, zwischen Füssen und Garmisch-Partenkirchen einen Bergmischwald-Nationalpark mit einer Fläche von insgesamt 230 qkm entstehen zulassen. Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Umweltinitiative Pfaffenwinkel am 7. März 2012 in Peiting berichtete Dr. Hans Ehrhardt über dieses Vorhaben. Einen Bericht hierzu können Sie auf der Internetseite der Umweltinitiative Pfaffenwinkel nachlesen.

 

Die Energiewende beginnt im Dorf

Immer mehr ländliche Gemeinden und Regionen in Deutschland betreiben die "Energiewende von unten", indem sie ihre Strom- und Wärmeversorgung selbst in die Hand nehmen. Nach Angabe des Kassler Kompetenznetzwerkes Dezentrale Energietechnologien gab es im Januar 2012 bereits 129 100%-EE-Regionen, die sich das Ziel einer Vollversorgung aus erneuerbaren Energien gesetzt haben, mit knapp 19 Millionen Einwohnern. Hinzu kommen 76 Bioenergiedörfer, bei denen die Wärmegewinnung aus Biomasse im Vordergrund steht. (Quelle: Telepolis).

 

Bürger-Solarkraftwerk Wien

Ansturm auf Bürger-Solarkraftwerk in Wien: Im Mai startet Wiens erstes Bürgerkraftwerk, das mit Solarenergie betrieben wird. Insgesamt sollen in Wien im Jahr 2012 vier Kraftwerke dieser Art entstehen. Seit Dienstag hatten Bürger die Möglichkeit bis zu zehn Solar-Paneele zu erwerben. Dafür gibt es jährlich 3,1 Prozent Zinsen. Die Nachfrage war so groß, dass alle Paneels bereits vergeben wurden.

Umstrittene Baumfällung in Weilheim

An der Töllernkirche ließ der Besitzer Baumfällungen durchführen, deren Rechtmäßigkeit nun vom Landratsamt geprüft werden soll. Für das Areal hatte der Stadtrat eine Veränderungssperre ausgesprochen, die auch Rodungsarbeiten beinhaltet. Siehe hierzu einen Bericht im merkur-online (Umstrittene Holzarbeiten in Töllern: Stadt lässt Maßnahme prüfen vom 27.02.2012).

 

Bund Naturschutz sieht unabhängige Wissenschaft in Gefahr

Das Wissenschaftsjahr 2012 steht unter dem Motto Zukunftsprojekt Erde und dem Schwerpuktthema Nachhaltigkeit. Der Bund Naturschutz hat hierzu ein Diskussionspapier veröffentlicht, das sich kritisch mit der überwiegend ökonomischen Interessen dienenden Forschungsförderung in Deutschland auseinandersetzt. Hierzu heißt es unter anderem im Vorwort des Papiers:

"Die Gesellschaft hat Probleme, die Wissenschaft hat Disziplinen" – ist ein beliebtes Zitat in der Diskussion über die Zukunft von Universitäten und Wissenschaft. Es verdeutlicht, dass die Wissenschaft zunehmend weniger relevante Antworten auf die brennenden gesellschaftlichen Herausforderungen gibt. Sie wird „autistisch“, öffnet sich nur noch einzelnen partiellen Interessen wie denen der wirtschaftlichen Verwertbarkeit und verliert damit die Vorreiterrolle, die Wissenschaft in solch turbulentenZeiten wie den heutigen haben müsste. 

Das vorliegende Diskussionspapier zeigt auf, was im deutschen Wissenschaftssystem falsch läuft, welche Gefahren im zunehmenden Autismus und der Technikorientierung der Wissenschaft liegen. Es macht klar, was sich in der Forschungs- und insbesondere der Förderpolitik verändern muss. Mit der Forderung nach einer "Nachhaltigkeitsmilliarde" bringt der BUND seine Forderungen auf eine prägnante Formel.

Mit seinem Engagement möchte der BUND einen Beitrag dazu leisten, dass die im Wesentlichen industrie- und ökonomisch getriebene Wissenschaftspolitik der letzten Jahrzehnte sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu einer gesellschaftsorientierten Wissenschaftspolitik weiterentwickelt.

Nachhaltige Wissenschaft   -   Ein BUND-Beitrag zum Wissenschaftsjahr "Zukunftsprojekt Erde/Nachhaltigkeit"  (2012,  PDF-Dokument)

 

Info-Rundbrief Nr. 1/2012

Soeben ist unser neuer Info-Rundbrief Nr. 1/2012 erschienen, der allen Mitgliedern in diesen Tagen zugeschickt wird. Diesen Rundbrief können Sie sich auch hier als PDF-Dokument herunterladen.

BN-Rundbrief 1/2012   (1,4 MB)

 

Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012

Männlicher Hirschkäfer von Albrecht Dürer (1505)
Albrecht Dürer (1505) [Public domain]

Das Kuratorium »Insekt des Jahres« hat den Hirschkäfer (Lucanus cervus) zum Insekt des Jahres 2012 gewählt.

Den Hirschkäfer kennt jeder, leider häufig nur dem Namen nach. Auf ihr langes Leben und ihre Schönheit soll mit der Wahl zum Insekt des Jahres 2012 hingewiesen werden. Gleichzeitig sollen Forstbesitzer aufgerufen werden, die bisherigen Bemühungen des Naturschutzes weiter zu verfolgen und beispielsweise in ihren Wäldern morsche Eichenstümpfe stehen zu lassen, um damit dem größten mitteleuropäischen Käfer eine Chance zu geben.

 

Jahreshauptversammlung 2011

Am 14. April fand in Paterzell die Jahreshauptversammlung unserer Kreisgruppe statt. Die bisherige Vorsitzende Barbara Zach ist aus persönlichen Gründen von ihrem Amt zurückgetreten, ein Nachfolger konnte bei der Jahreshauptversammlung nicht gefunden werden. Einen Bericht über die Versammlung können Sie im Juli-Heft des OHA lesen.

 

"Biosprit E10" liefert keinen Beitrag zum Klimaschutz

 
Die an Tankstellen erhältliche neue Benzinsorte "E10" mit bis zu 10 Prozent Ethanol-Anteil liefert keinen Beitrag für den Klimaschutz. E10 wird aus Weizen, Zuckerrüben oder Mais produziert auf Flächen, die für unserer Ernährung genutzt werden könnten. "Ich tanke kein Essen", so Barbara Zach, Vorsitzende der Kreisgruppe Weilheim-Schongau. "Anstatt mehr Bioethanol ins Benzin zu mischen wäre es wesentlich sinnvoller, Alternativen zum Auto attraktiver zu machen und die Verbrauchsvorgaben zu verschärfen und effizientere Fahrzeuge zu bauen." sagte der BUND-Verkehrsexperte Werner Reh.

Pressemitteilung des BUND

BUND-Hintergrundpapier    (PDF-Dokument, )

 

 

Naturschutz in Feuchtgebieten

Am 23.10.2010 veranstalteten die Kreisgruppen Kempten-Oberallgäu und Ostallgäu-Kaufbeuren und die Gebietsbetreuung Allgäuer Moore eine Fachveranstaltung zum Thema "Naturschutz in Feuchtgebieten". Da Feuchtgebiete auch in unserem Landkreis wichtige Lebensraumtypen darstellen, nahmen einige Mitglieder aus Weilheim an dieser Veranstaltung teil. 

 

Geothermie-Kraftwerk Bernried

Die Kreisgruppe Weilheim-Schongau hat am 15.05.2010 eine Pressemitteilung zum geplanten Geothermie-Kraftwerk Bernried herausgegeben, die Sie in der Rubrik Presse finden können oder sich als PDF-Dokument hier herunterladen können:

Download Pressemitteilung Geothermie-Kraftwerk Bernried

 

Wir begrüßen es sehr, wenn regenerative Energien vorangebracht werden. Gleichzeitig ist es nur natürlich, dass neue Vorhaben immer auch Ängste hervorrufen. So begrüßen wir es, dass ernsthaft Bedenken nachgegangen wird gegenüber:

  • Naturzerstörung
  • zu große Entfernung von potentiellen Abnehmern der Fernwärme
  • Sicherheitsbedenken (wie Entstehung von Erdbeben durch die Bohrtätigkeit)
  • Lärmentwicklung durch Ventilatoren zur Luftkühlung

Entsprechende Dialogprozesse sind im Gange.

Nähere Informationen zum Geothermie-Projekt bei Bernried erhalten Sie unter  www.alternative-energiequellen.info  und  www.begeothermal.com/de/projekt-bernried .

 

 

AgroGentechnikfreie Region Weilheim-Schongau

Mittlerweile haben 33 der 34 Gemeinden des Landkreises beschlossen, sich der AgroGentechnikfreien Region Weilheim-Schongau anzuschließen, an der sich auch 60 Vereine und Verbände aus dem landwirtschaftlichen und kirchlichen Bereich und aus dem Umwelt- und Naturschutz beteiligen. Natürlich ganz vorne und aktiv dabei unsere Bund Naturschutz-Kreisgruppe Weilheim-Schongau!

Wie Dr. Brigitte Honold von der Weilheim-Schongauer Land Solidargemeinschaft e.V. betonte, geht es darum zu verhindern, dass Nutzpflanzen und Tiere gentechnisch verändert werden, in dem ihnen artfremde Gene in ihr Erbgut eingebaut werden. Heraus kommen gentechnisch veränderte Organismen (GVO), die nicht mehr natürlich sind und deren ökologische Risiken unabsehbar sind, z. B. dadurch, dass die Artenvielfalt gefährdet wird und GVOs nicht mehr aus der Natur rückholbar sind. Bauern der beteiligten Gemeinden verzichten freiwillig auf GVO-Anbau und auf GVO-Futtermittel. Doch auch der Einzelne kann aktiv werden, indem er z. B. keine Lebensmittel kauft, die gentechnisch verändert wurden, gesunde Lebensmitteln von den Herstellern fordert und in der Gastronomie nachfragt, ob GVO-Lebensmittel (z. B. Öl) verwendet wird.

Vor einem Jahr wurde ein hölzernen Maiskolben an den Landrat Dr. Zeller übergeben, der ihn bei einer kleinen Feier zum ersten Geburtstag der Initiative im Pollinger Rathaus an die Landtagsabgeordnete Renate Dodell weiterreichte, die versprach, sich ebenfalls für eine AgroGentechnikfreie Region einzusetzen.

Für weitere Information gibt es ab sofort die Broschüre „Pfaffenwinkel ohne Gentechnik!“. Im Internet kann man sich unter www.gentechnikfreie-region-weilheim-schongau.de informieren. Schon im Jahr 2006 hat die Kreisgruppe ihre Forderung auf eine gentechnikfreie Region bekräftigt (oha Februar 2006 ).

 

Dr. Brigitte Honold, Landrat Dr. Zeller und Renate Dodell
Dr. Brigitte Honold, Landrat Dr. Zeller und Renate Dodell

Verbot von Genmais

In der BN Kreisvorstandschaft ist man sehr erleichtert über die Aussage von Bundesministerin Aigner, zwei Sekunden vor 12 den Anbau der GenMais-Sorte Mon 810 in Deutschland zu verbieten. Allerdings beschränkt sich ihr Verbot auf den kommerziellen Anbau, und nicht den Versuchs- und Forschungsanbau. Daher sind die spontanen Äußerungen von verschiedenen, in der Gentechnik forschenden Wissenschaflern nicht verständlich. Von einer Einschränkung der Forschung war von Seiten Aigners nämlich nichts zu hören. Außerdem beschränkt sich ihr Verbot nur auf eine einzige Bt-Mais-Sorte der Firma Monsanto. Von den Freilandversuchen wie etwa den geplanten Anbau von genmanipulierten Pharma-Kartoffeln ist nirgends die Rede. In Brüssel liegen bereits zwei Anträge zur Zulassung für neue Bt-Maissorten der Konzerne Syngenta und Pioneer und Dow Agrosciences vor und es geht weiter: Gene von Schweinen, die schon längst in alten, konventionell gezüchteten Schweinerassen, wie z.B. das Schwäbisch-Hällische Schwein, vorhanden sind, will sich ein Konzern patentieren lassen (siehe Film "Die arme Sau"). "Wo bleibt das ethische Verantwortungsgefühl von den Firmen bis zu den Patentanwälten?" fragt sich Barbara Zach. und fordert gemeinsam mit vielen Anderen: "Kein Patent auf Leben!"

 

Wasserkraft an der Ammer

Derzeit läuft die Vergabe von 4 Wehranlagen an der Ammer zur Wasserkraftnutzung. Dies sind das sog. Oderdinger Wehr oberhalb des Naturfreundehauses bei Weilheim, das Auwehr in Weilheim, das Wehr an der Kläranlage in Weilheim sowie das Wehr etwa 2 km unterhalb von Unterhausen. Nähere Informationen zu diesen Planungen enhält die aktuelle OHA-Ausgabe März 2009. Den Artikel können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen:

Wasserkraft an der Ammer   (63 KB)

 Wir wollen statt neuer Wasserkraftwerke, dass der Freistaat Bayern die Ammer renaturiert und in einen ökologisch guten Zustand bringt. Um diese Forderung zu unterstützen, können Sie sich hier eine Unterschriftenliste herunterladen:

Unterschriftenliste Ammer    (120 KB)

 

Bauvorhaben am Auerberg

Am Auerberg soll durch einen Bebauungsplan die Errichtung von Hotelgebäuden mit angrenzenden Parkflächen möglich gemacht werden. Der Bund Naturschutz wendet sich gegen die Ausweisung von Bauplätzen auf diesem landschafts-ökologisch und kulturhistorisch besonders bedeutsamen Gelände. Näheres zu diesem Bauvorhaben finden Sie im aktuellen OHA-Artikel (April 2008 92 KB) und unter www.auerberg.net .

 

Spendenaufruf

Der Bund Naturschutz ist als von wirtschaftspolitischen Interessen unabhängiger Verband dringend auf Spendengelder angewiesen, um sich auch in Zukunft wirkungsvoll für den Naturschutz einsetzen zu können.  Wie Sie den Bund Naturschutz unterstützen können und wie diese Mittel eingesetzt werden, erfahren Sie in unserem Spendenaufruf (PDF-Datei 4 MB).

 

Für die finanzielle Unterstützung einzelner Ortsgruppen sind nachfolgend die Spendenkonten der Ortsgruppen aufgelistet:

  • Bernried: Raiba Bernried-Seeshaupt, BLZ 70169331, KNr. 111244
  • Hohenpeißenberg: Raiba Pfaffenwinkel, BLZ 70169509, KNr. 2535343
  • Iffeldorf: Raiba Bernried-Seeshaupt, BLZ 70169331, KNr. 314005
  • Peiting: Kreissparkasse Schongau, BLZ 73451450, KNr. 104505
  • Penzberg: Raiba Bernried-Seeshaupt, BLZ 70169331, KNr. 519200
  • Weilheim: Vereinigte Sparkassen Weilheim, BLZ 70351030, KNr. 83

Pressearbeit

Die Kreisgruppe veröffentlicht regelmäßig Berichte im OHA, einer unabhängigen Zeitung aus dem Pfaffenwinkel. Unter der Internetadresse oha.pfaffenwinkel.net finden Sie nähere  Informationen über den OHA.

 

     

Ja, ich will helfen:

Landesverband
Bund Naturschutz
in Bayern e.V.

Kreisgruppe Weilheim-Schongau

Hofstraße 6
82362 Weilheim

Tel: 0881-2995
Fax: 0881-9278345

 E-Mail:
bn.weilheim(at)t-online.de 

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